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Leseproben - Welchen Propheten haben eure Väter...


Schauen wir uns nun die „Landkarte“, die uns der Gottesgeist durch das Prophetische Wort Gabrieles geschenkt hat, etwas näher an. Mit Hilfe des geistigen Grundwissens finden wir Menschen die Orientierungspunkte für unser Dasein. Uns wird nun bewusst, dass unsere göttlich-geistige Existenz vor Äonen in der göttlichen Welt begann, bevor wir auf dieser Erde inkarnierten. Wir erfahren, dass wir eines Tages wieder in unsere ewige Heimat zurückkehren werden. Das wird nicht immer sofort nach unserem Leibestod geschehen, sondern unter Umständen nach weiteren Einverleibungen im Irdischen. Möglicherweise bleibt unsere entkörperte Seele aber auch in den so genannten Reinigungsebenen, auf feinerstofflichen Planeten außerhalb des materiellen Kosmos, um sich dort zu reinigen.
Wenn wir erfahren, dass wir, die wir jetzt Menschen sind, aus der göttlichen Welt kamen, so erhebt sich die Frage: Warum gibt es dann überhaupt eine materielle Welt?...

Einer der wichtigsten Inhalte der Prophetie unserer Zeit ist die Lehre von der Reinkarnation, der Möglichkeit der mehrmaligen Wiederkehr der Seele in einen menschlichen Körper.
30 bis 40 % aller Zeitgenossen sind davon überzeugt, schon öfters auf Erden gelebt zu haben. Ein uraltes Menschheitswissen, das sich in allen Erdteilen und vielen Kulturkreisen findet, scheint auch im so genannten christlichen Abendland wieder emporzudämmern, nachdem es hier seit 1500 Jahren per kirchlichem Bannfluch unterdrückt worden war...

Es sind im Grunde genommen seit Jahrtausenden dieselben üblen verleumderischen Machenschaften: Mystiker und Gottespropheten bringt man in den Verdacht, sie seien von Wahnideen verfolgt und seelisch gestört, weil sie sich nicht in das Dogmengebäude von Theologen einfügen. Dabei drängt sich umgekehrt die Frage auf, ob nicht so manches Dogma einer Wahnidee gleichkommt. Man denke nur an den kirchlichen Totenkult mit den Gebeinen so genannter Heiliger oder an die Vergötterung der Mutter Jesu als jungfräuliche Himmelskönigin, die bereits körperlich in den Himmel aufgenommen worden sei, wie ein Dogma von Papst Pius XII. aus dem Jahr 1950 es besagt. Das alles ist nur noch tiefenpsychologisch zu erklären. Theologie wird zur Psychologie, und die Verurteilung prophetischer Menschen als „psychisch gestört“...

Kein echter Gottesprophet übernahm die prophetische Aufgabe freiwillig. Der Prophet Amos wurde von seiner Viehherde weggeholt und erlebte den Anruf Gottes als erschreckenden Eingriff. Er sagte: „Der Löwe brüllte – wer fürchtet sich nicht. Gott, der Herr, spricht – wer wird da nicht zum Propheten.“
Die Berufungserlebnisse der Gottespropheten und Mystiker sind je nach Lebenssituation und Mentalität sehr unterschiedlich. Jeremia erlebte die Berufung im jugendlichen Alter und wehrte sich mit dem Einwand, er sei noch zu jung und könne nicht reden. Jesaja hatte eine Vision von der überwältigenden Majestät Gottes vor dem Bild eines auf einem erhabenen Thron sitzenden Königs,
Hildegard von Bingen, um nur ein Beispiel zu nennen, wird von ihren Visionen überwältigt, weigert sich, sie auszusprechen, und ist von Krankheit geschlagen, bis sie ihrem Auftrag folgt. Der Gottesprophet wird vom Allmächtigen in Seinen Dienst genommen und in aller Regel durch Leid für seine Aufgabe zugerichtet.

Vergegenwärtigen wir uns, was Stephanus vor seiner Steinigung zu den Hohenpriestern sagte: „Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.“

Ein Streifzug durch die Geschichte – weitere Propheten, erleuchtete Männer und Frauen, verfolgte Bewegungen des inneren Christentums: Jeremia, Jesaja, Origines, Mani, Manichäer, Bogumilen, Katharer, Meister Eckart, Savonarola u.v.a.

Erfahrungsbericht: „Ob ihr es glaubt oder nicht, aber ich habe mich im Alter von 18/19 Jahren so vom Gedankengut der Katharer angezogen gefühlt, dass ich mit Freunden eine Gemeinschaft gründete, die wir ‚Communitas Kathara’ nannten.....
Was ich erlebt habe, ist sicher kein Zufall. Meine innere Verbundenheit mit der Lehre der Katharer bereits in meiner Jugend könnte darauf hindeuten, dass ich dieser Gemeinschaft in einem früheren Leben angehört habe und dass mir deshalb auch die urchristliche Prophetie für unsere Zeit von vornherein so glaubwürdig war und so schnell vertraut wurde. Ähnlich wie die Katharer glauben wir Urchristen an die Reinkarnation und an den Gottesgeist in der Natur; ähnlich wie die Katharer essen wir kein Fleisch und bemühen uns, nicht zu lügen. Urchristen betrügen und übervorteilen keinen Menschen. - Hier ist das Tatchristentum angesprochen. Der Glaube allein genügt also nicht...



 

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