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Leseproben - Mit GOTT lebt sich's leichter


Leseproben


Durch den Unwissenden, der nicht in der Selbstkontrolle steht, strömt unaufhörlich die Flut der Gedanken, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Sie sind die Verursacher aller Auswirkungen wie Krankheit, Not, Schicksal und Leid.
Die Kräfte unserer Gedanken sind mächtiger als wir es je erfassen können: Was wir denken, wird früher oder später Wirklichkeit...

Jeder einzelne Gedanke wirkt auf unsere Nerven und Muskeln ein. Unsere rastlos hin und her jagenden Gedanken halten unsere Nerven und auch unsere Muskeln beständig in so straffer Spannnung, beherrschen sie geradzu, so dass wir nicht imstande sind, der Kraft, der Weisheit und der Liebe des Alls teilhaftig zu werden. Deshalb heißt es: Entspanne dich es öfteren, damit du Konzentration und Stille erlernst...
Damit wir Gott näher kommen und mit Gott leben können, bedarf es der tiefen Entspannung undd Ruhe, die sich nicht nur auf die Oberfläche unseres Bewusstseins erstreckt, sondern tiefer wirkt, dort, wo auch das Unterbewusstsein ausgerichtet und entspannt wird...

Solange wir noch von den Meinungen und Vorstellungen unserer Mitmenschen abhängig sind, solange wir noch großen Wert darauf legen, ob wir von unserem Nächsten geachtet und angesehen werden, ob auf uns wohlwollend und zustimmend geblickt wird, sind wir nur bestrebt, unser kleines, einengendes menschliches Ich auf den Thron dieser Welt zu setzen. Haben wir jedoch mit all diesem äußerlichen Bestreben gebrochen, haben wir es überwunden und leben fortan von innen heraus, mit Gott, der allmächtigen Kraft. Dann leben wir in der Fülle...

Der Mensch fragt oft: Weshalb geschah dies oder jenes, weshalb muss ich dieses Leid oder jenes Schicksal ertragen?
Eine Wirkung kann von ihrer Ursache durch Jahrhunderte oder Jahrtausende getrennt sein, so wie im Samen eines Baumes die späteren Früchte angelegt sind. Wieviel Zeit jedoch verstreichen wird, bis der Same zu keimen beginnt, wann die Zeit für die Wirkung gekommen ist, das liegt in der Ursache selbst. Die Ursache einer Krankheit zum Beispiel kann Jahrzehnte und die eines politischen oder religiösen Geschehens Jahrhunderte zurückliegen. Wir müssen also die Wirkung bekämpfen und überwinden, um nicht wieder neue Ursachen zu schaffen. Wir sind nicht auf der Erde, im Erdenkleid, um beständig nach den Ursachen zu fragen, sondern um die Wirkung so zu bewältigen, dass daraus keine neuen Ursachen entstehen...



 

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